Endlich Eis

Darauf habe ich gewartet, Eis nach dem Hochwasser. Ein kleines bisschen Winter! Und dann noch Sonne dazu. Am Abend musste die Kamera mit zum Altrhein. Leider war die Sonne schon hinter einer Wolkenschicht verschwunden. Wenn es morgen nicht gleich wieder 15 Grad im Schatten sein werden, habe ich vielleicht noch eine Chance auf weitere Eisbilder. Zur Zeit wächst es noch zusammen und macht dabei diese ungewöhnlichen Geräusche, fast ein Jaulen, begleitet von bedrohlichem Knacken.

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Das Boot liegt dort immer, jetzt nur umgekehrt.

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Früher Abend am alten Rheinarm

Für die jungen Bachbewohner ist Eis auf dem Bach etwas ganz Neues. Sie entwickeln sehr schnell Strategien, wie sie auf meine Seite kommen. Noch lässt sich das Eis brechen. Die Kälte scheint ihnen nichts auszumachen, sie sitzen beim Fressen lieber auf dem Eis als auf der Erde. Ein neues Spiel haben sie auch dabei entdeckt, kleine Eisschollen schubsen.

In der Höhle hat die Mutter eines ihrer Jungen beauftragt, Holz zu sammeln. Es ist das schnellste von den Schwarzen, es flitzt eifrig hin und her, prüft die Holzstöckchen zuerst und trägt sie dann rasch zum Höhleneingang, die Mutter nimmt das Material entgegen. Sie machen es sich offenbar etwas wärmer unter der Erde. Ich vermute, sie werden kein Feuer entfachen.

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Ich habe heute Hilfe vom NABU zugesagt bekommen. Das beruhigt mich ein wenig. Bei jedem Auto, dass ich höre auf unserem von Löchern durchwirkten Weg kriege ich Herzklopfen. Der Jäger war die ganze Woche nicht wieder hier. Ich hoffe, ich muss ihn nie mehr sehen und auch keinen Fallensteller. Ich kann nicht versprechen, vernünftig zu reagieren.

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Hilfe für die Bachbewohner

Nach reiflicher Überlegung, was das klügste Vorgehen für die Verhinderung weiterer Nutria-Tötungen ist, entschied ich mich als erstes für den wahrscheinlichen Auftraggeber, die Lineg, als Entwässerungsgenossenschaft. Es stellte sich heraus, dass sie tatsächlich den Antrag bei der Unteren Landschaftsbehörde gestellt hatten, auf Veranlassung des Jagdpächters, wie von mir vermutet. Sie hatte allerdings nicht den Jäger bestellt, weil sie normalerweise Nutria-Fänger beauftragt. Inzwischen habe ich auch begriffen, dass es für die Nutrias kein Vorteil ist, im neuen Jagdgesetz aus den bejagbaren Tieren herausgenommen worden zu sein. Für die gelten nämlich ziemlich strenge Vorschriften. So braucht man sich an gar nichts zu halten, die Tiere sind, wenn dem Antrag einmal stattgegeben wurde, sozusagen vogelfrei. Nicht einmal das Tierschutzgesetzt wird auf sie angewandt.

Da ich am nächsten Tag ein Tier aus der Familie verletzt vorfand, es blutete aus beiden Nasenlöchern und schleppte sich nur mühsam dahin, rief ich als nächstes beim Kreis-Veterinäramt an. Was ich dort zu hören bekam, hat mich fassungslos zurück gelassen:

Die Amtsärztin, Frau Dr. D., hat überhaupt nicht zugehört, immer dieses Argument von den Deichen angeführt, die angeblich von den Nutrias zerstört werden – ich habe übrigens noch an keinem der Deiche, die wir regelmäßig begehen, auch nur einen Nutria-Bau gesehen. Die allermeisten Deiche hier in der Umgebung sind Rheinfern angelegt. Die Tiere brauchen das Wasser in unmittelbarer Nähe als Fluchtmöglichkeit. Mein Einwand, wir lägen sehr weit von den Deichen entfernt und die Nutria-Familien seien standorttreu mitten im landwirtschaftlichen Gebiet, fegte sie mit der Bemerkung vom Tisch, es seien eben Landesweit zu viele Tiere und da sie nicht hierher gehörten, müssten sie getötet werden. Ich fragte nach, ob auch alle anderen Tiere, die nicht hierher gehören, getötet würden. Darüber ist sie weggegangen. Auf meine Anfrage, was ich machen soll, wenn verletzte Tiere nach so einer Schießerei zurück bleiben, wie hier geschehen, meinte sie, das müsse ich dann mit dem Jäger klären. Außerdem müsste ich Verletzungen dokumentieren, so gäbe es ja nur meine Aussage dazu. Das ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten, finde ich.  Auch auf den Einwand, Schutz von neugeborenen Tieren, die von der Mutter versorgt werden müssen, stünde im Tierschutzgesetzt, reagierte sie mit der unwilligen Bemerkung, sie seien im Amt der Überzeugung, dass die Vernichtung sein müsse. Es habe eine Konferenz dazu gegeben und man habe sich darauf geeinigt.

Ich dachte bis dahin, die Veterinäre wären dem Tierwohl verpflichtet. Für das Wohl der Deiche gibt es eine eigene Behörde. Immerhin weiß ich jetzt, dass über diesen Weg nichts für die Nutrias zu erreichen ist.

Das örtliche Ordnungsamt hat auf meinen Anruf am Freitag hin ebenfalls mit der Dame bei der Lineg gesprochen. Das gibt dem Ganzen vielleicht etwas mehr Gewicht. Immerhin hat der Herrn vom Ordnungsamt zugegeben, nichts über dieses Thema zu wissen, er freue sich aber, etwas darüber zu lernen. So einen Satz habe ich noch nie bei einer Behörde vernommen. Es ist also nicht hoffnungslos.

Den NABU habe ich von den Vorfällen am Freitag berichtet und um Einsatz für die Tiere gebeten. Bisher keine Antwort.

Es sind inzwischen noch 6 Tiere der Familie anwesend. Es waren 14 Mitglieder vor dem Freitag und weitere 5, die nur hin und wieder ihr Glück versuchten, meist jedoch vom Clan verscheucht wurden. Von 4 Tieren weiß ich inzwischen sicher, dass sie am Freitag erschossen wurden. Ich hoffe nun, die anderen sind geflohen und suchen sich ein sicheres Plätzchen zum Leben, wenn es das gibt, da ja alle Welt offenbar so schlecht auf diese liebenswerten Tiere zu sprechen ist, jetzt, da niemand mehr ihr Fell tragen will.IMG_0431

Es geht jetzt längst nicht mehr so lebensfroh und kuschelig zu am Futterplatz wie auf diesem Foto. Die Hälfte dieser acht Jungtiere ist nun tot.  Die übrigen Tiere sind deutlich verunsichert und verhalten sich sehr still.

Heute war es ruhig draußen. Ich hätte so gerne ein Lösung, wie ich die verbliebenen Tiere retten kann. Auf Amtshilfe brauche ich nicht zu hoffen. Von dieser Seite werden Massentierhaltungsställe akzeptiert genau so wie Massentötungen. Ich hoffe, die Dame bei der Lineg kann eine Zurücknahme des Tötungsantrages bewirken. Mit PETA werde ich mich in Verbindung setzen.

 

 

 

 

 

 


Nun werden sie erschossen…

 

Als ich vor etwa zwei Wochen die Jagdpächterin senior in Gummistiefeln über die Wiese zum Bach stapfen sah, mit einem Smartphone auf den Bach zu fotografierend, wusste ich, jetzt wird es kritisch für meine Bachbewohner. Eine Weile geschah nichts. Freitag vormittag war ich auf unserem Bachgrundstück, als es ohrenbetäubend knallte, so dass ich eine Weile gar nichts hören konnte. Der Druck auf den rechten, dem Schuss zugewandten Ohr, blieb erst einmal. Da an diesem Morgen kein Tier seine zwei Möhrenscheiben abholte, war klar, was da gerade passierte und schon vorher passiert sein musste, als ich nicht zu Hause war.

Ich ging die 50 m über den Weg und sah, wie ein Jäger (Kleidung u. Auto in Tarnfarben) mit dem Käscher ein erlegtes Tier aus dem Wasser zog. Ich hatte das Gefühl, alles Blut verschwindet aus meinen Adern, mir war eiskalt und ich musste mich erst einmal konzentrieren, wieder normal zu atmen. Der Herr Jäger kam dann auf mich zu, ein netter, freundlicher Mann mittleren Alters, sagte gleich, dass er nicht nur Jäger sondern auch Naturschützer beim NABU sei.

Es kam bei den Gespräch heraus, dass unsere Nachbarn, die Jagdpächter, ihn beauftragt hatten, die 200 Nutrias, die angeblich den Bach bevölkern, unschädlich zu machen, da sie, die Jagdpächter, für den Schaden geradestehen müssten, den die Wildtiere verursachten. Ich fragte, ob es eine Genehmigung dafür gäbe. Das bejahte er. Ich wollte wissen, wer die Tiere gezählt habe, weil ich es für unmöglich halte, das in dem dicht und beinahe undurchdringlich bewachsenen Gelände fertig zu bringen, zumal nie alle Tiere gleichzeitig draußen sind. Er redete sich heraus, man habe die Bauten gezählt und daher wüsste man das. Also eine Schätzung, die nicht belegt werden kann. Verantwortlich für das Gewässer ist die Lineg – Linksniederrheinische Entwässerungsgenossenschaft. Auf meine Einwände hin, dass es so viele Tiere unmöglich sein können und dass die vorhandenen auch einen Nutzen bringen, nämlich das Abfressen der Wasserpflanzen, so dass der Bach seit zwei Jahren endlich richtig fließen kann und kein faulig stinkendes, beinahe stehendes Gewässer mehr ist, in dem sich alles verfängt und nicht abgeschwemmt wird, dass es seitdem keine Ratten und kaum noch Bisamratten gibt, die sehr viel mehr Schaden anrichten, erklärte er mir, wenn er nicht schießen würde, stellte die Lineg Lebendfallen auf, in die zwei bis drei Tiere hineinpassen und die würden dann im Käfig per Kleinkaliber erschossen.

Ich bin darüber so entsetzt und halte die Methode für so grausam, da die Tiere ja in den Käfigen erst einmal leiden und dann Todesangst haben, wenn die Geschwister hautnah neben ihnen erschossen werden, dass ich das Erschießen aus einiger Entfernung als die humanere Methode ansehe. Aber darum geht es erst einmal nicht. Es geht darum, warum die Tiere in diesem geschützten Lebensraum, mit Feldern rechts und links, die lediglich ein paar Löcher buddeln, aber das Wasser dafür am Fließen halten, niemandem etwas tun, weil sie sehr friedlich und freundlich sind, keine Gärten überfallen und keine anderen Tiere fressen oder jagen, getötet werden müssen und warum so etwas genehmigt wird, obwohl es laut Tierschutzgesetzt verboten ist.

Ich habe, nachdem der Jäger hier tätig war, zwei verletzte Tiere gesehen, eines blutete aus beiden Nasenlöcher und war offensichtlich so geschwächt, dass es sich nur mit Mühe an Land ziehen konnte. Das andere hatte eine Hinterbeinverletzung. Jetzt bin ich nur noch wütend. Soviel ich weiß, darf man verletzte Tiere als Jäger nicht einfach sich selbst überlassen bis sie verenden. Die Gewähr, dass so etwas nicht passiert, ist bei den Nutrias schon aus dem Grunde nicht gegeben, weil sie wegtauchen bei Gefahr, nicht mal Hunde würde sie dann aufspüren können, aber ein Hund war sowieso nicht dabei.

Inzwischen habe ich recherchiert. Nach meinem Verständnis muss der Jagdpächter nur für Schäden aufkommen, welche von bejagbarem Wild  innerhalb seiner Pacht verursacht werden. Die Nutrias zählen in NRW nicht zu dieser Gattung. Daher muss ja auch das Töten unter Vorlage „vernünftiger Gründe“ beantragt werden. Außerdem muss der Schaden, den die Tiere angeblich verursachten, dokumentiert werden durch Fotos und Karten.

Ich werde mich also morgen auf den Weg durch die Behördeninstanzen begeben

Es sind jetzt noch vier von den Kleinen, die zur Futterstelle kommen, eines von den Sommergeborenen, zwei erwachsene Tiere plus das verletzte Tier.  Sie sind jetzt sehr misstrauisch, erst wenn ich mich durch den Pfiff zu erkennen gebe, kommen sie zu mir. Vorher sind sie mir schon auf halbem Weg entgegen gekommen. Sie wissen, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, in ihrer Ordnung. Von der Menschenordnung, der es offenbar erlaubt ist, gesunde lebensvolle Tiere zu töten, wissen sie nichts. Aber Vertrauen haben sie nicht zu diesen großen Zweibeinern, ich musste es mir  als solcher mühsam erwerben. Wie recht sie haben.

Ich haben dem Herrn Jäger verboten, unser Grundstück zu betreten. Wie entsetzlich wäre denn das obendrein, wenn die Tiere dort, wo ich sie mir vertraut gemacht habe, auch um etwas über sie zu erfahren, um nicht all den überall wiederholten Vorurteilen von Menschen, die sich nicht mit diesen Tieren beschäftigt haben,  Glauben schenken zu müssen. Wenn man anfängt, nachzulesen, was geschrieben steht, merkt man schnell, dass einer vom anderen anschreibt, ohne selbst etwas zu wissen. Es gibt Ausnahmen, diese Seite zum Beispiel.

Immerhin habe ich jetzt belegbares Material, weil ich die Tiere über ein Jahr lang beobachtet, gezählt und fotografiert habe und sie auseinander halten kann. Ich weiß also jetzt auch, welches noch da ist und welches fehlt. Ich weiß auch, wie viele Bauten sie auf der Strecke ihres Reviers haben. Das ließe sich vielleicht hochrechnen auf die Gesamtzahl der Tiere im Bach, wenn die Reviere aneinander grenzen würden. Das tun sie aber nicht. Bachaufwärts ist kein einziger Bau mehr belegt, von dort kommt auch kein Tier mehr, ich kann das weit einsehen. Ich hoffe jetzt, dass mir meine Belege helfen werden, eine bessere Lösung als das Blutbad unter den Tieren zu finden, falls es die behauptete Überpopulation tatsächlich geben sollte.  Ich werde berichten. Wenn ich alleine nicht gehört werde und nicht weiter komme, schalte ich eine wirkungsvolle Organisation ein.


Nach der Flut

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Am letzten Sonntag, bei abfließendem Wasser und Sonnenschein, war der sonst eher einsame Deich in Bücherich gut besucht. Sehr viele Paare mittleren Alters waren unterwegs um dem Hochwasser beim Abfließen zuzusehen, auch Radfahrer und einige Familien. In den Wiesen unterhalb des Deiches gab es einen breiten Streifen mit allem, was das Wasser zurück gelassen hatte. Es ist einerseits erschreckend, wenn man bedenkt, dass es nur ein kleiner Teil von dem ist, was letztlich in Meer gespült wird. Sehr viel Plastik, mehr als je zuvor von mir gesehen, sehr viele Glasflaschen, an dritter Stelle Tennisbälle. Es müssen überall am Rhein entlang Tennisplätze existieren oder ein Tennisballlieferschiff ist untergegangen. Nach den Tennisbällen kommen andere Bälle in der Häufigkeit an vierter Stelle, Fuß-, Tischtennis-, Spiel-, Kunststoffbälle. Nicht so häufig aber noch oft genug Weihnachtsschmuck, Spritzen, Kanister, Batterien, Fahrradhelme, Schuhe, Handschuhe, Kugelschreiber, Taue, Plastiktiere, Obst und Gemüse. Es lässt sich kaum alles aufzählen. Manches ist auch nicht zu definieren:

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Ich kann nicht anders, muss ähnlich wie am Meer, am Spülrand entlang gehen und gucken. Wäre ich Holzbildhauerin, müsste ich mit einer Karre dort entlang fahren, so viel schönes Schwemmholz in den bizarrsten Formen wäre einzusammeln. Auch heizen könnte man eine ganze Weile lang, hätte man das Gerät, das Holz, von Baumstümpfen bis zu ganzen Stämmen, irgendwie dort wegzuschaffen.

Ich war der einzige erwachsene Mensch zwischen diesem Unrat. Ein etwa achtjähriger Junge kam mir nach einiger Zeit entgegen, die Arme voll Schwemmholz. Ich mochte ihn deswegen sofort. Er starrte leise vor sich hin murmelnd auf den Boden; zwischen zwei Holzstücken lag eine silbrig glänzende Boccia-Kugel. Da ich das Dilemma erkannte, Holz ablegen, Kugel aufsammeln, Holz wieder aufklauben, bot ich ihm an, die Kugel in seine Kapuze zu legen. Er hob den Blick und strahlte.

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Beim Weitergehen fragte ich mich, wo die Kinder sind. Sitzen sie alle zu Hause mit ihren Smartphones und spielen Abenteuerspiele mit animierten Figuren? Es war, wenn ich es recht überlege, verwunderlich, dass dieser Junge die Erlaubnis hatte, sich in dem Unrat zu bewegen und sogar etwas aufzusammeln. Ist doch gefährlich! Gefährliches dürfen Kinder heute nicht mehr.


Rheinwasser bei Xanten

Am Montag morgen gab es immer noch Hochwassertouristen am Schiffsanleger in Xanten (mich nehme ich natürlich aus, ich bin ja Einheimische), aber nicht mehr so viele. Am Sonntag muss dort der Teufel los gewesen sein, kein Durchkommen zum Wasser, wie mir ein netter Mann mit Kamera berichtete. Es ist beeindruckend, das gebe ich zu. Man steht auf der Straße und hat rechts und links nur Wasserflächen so weit das Auge reicht.

Rheinwiesen

Rheinwiesen Bislicher Insel

Die gesamte Bislicher Insel ist geflutet worden. Dort kann sich das Wasser gut verteilen und belastet etwas weniger die Deiche rheinabwärts. Ich hatte Glück, der Himmel war  blau und ließ die Sonne zur Geltung kommen. Das Wasser wäre sonst matschfarben auf den Fotos erschienen, so sieht es mal wieder aus wie das der Donau.

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Schiffsanleger Xanten

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Starke Strömung

 

 

 


Ostwind und Hochwasser

Es steigt noch immer. Die Schiffe fahren nur noch rheinabwärts. rheinabwärts fast nichts mehr, in Köln ist der Schiffsverkehr schon gestoppt.  In Wallach steht das Wasser schon bis an den Deich. In Wesel wird es unter der Brücke für manche Schiffe ein bisschen knapp. Mit einem Bötchen käme man wahrscheinlich nicht bis ans andere Ufer, die Strömung ist sehr stark und mit vielen, gut sichtbaren Strudeln ausgestattet. Wenn die Sonne hervorkommt, wird das graubraun-schmutzige Wasser silberhell.

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Am Morgen bei Wesel

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Alte Eisenbahnbrücke

 

Und weil es so schön war, bin ich am Nachmittag gleich noch einmal auf den Deich gegangen, diesmal in Wallach, bei blauem Himmel wie schon lange nicht mehr, aber mit noch kälterem Wind als morgens.

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Wallach Richtung Wesel

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Fußbad für die Weiden


Gebrauchtes zu Neuem

2018

Ganz neu ist es ja nie…

Herzlichen Dank für Interesse und Aufmerksamkeit, Lesen und Kommentieren  im Vergangenen und die besten Wünsche an alle für Kommendes.