Auf die Spitze getrieben

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Seit etwa 3 Wochen kann ich nach der Winterruhe die Arbeit des Bibers in den Rheinwiesen bei Ginderich wieder verfolgen. Dies ist offenbar sein Meisterstück.


Verschwundene Sonne am Niederrhein

Nebelkrähen

Sie hatten sich schon früh einen guten Platz gesichert für das Schauspiel, mit den Brillen hätten sich sich abwechseln müssen,

es gab nicht mehr genug davon, und dann das:

Leldiglich der Nebel wurde etwas dunkler, aber ganz und gar unspektakulär. Der Rest des Tages verlief normal.


Das Uhu-Rätsel von Haarlem

Echt oer nicht?

Drei Tage bei den Niederländern zeigten wieder einmal, wie rätselhaft auch die nächste Nachbarschaft sein kann. Zum Staunen muss man nicht um die halbe Welt jetten. Ein Erlebnis der besonderen Art hat mir die schöne Stadt Haarlem beschert. Ich war damit beschäftigt, an dieser Gracht

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die Spiegelungen der Häuser in der Abendsonne auf die Chipkarte zu bannen,

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als mich eine Dame ansprach und fragte, ob ich auch zoomen könne mit der Kamera. Dabei wies sie nach oben, auf den Giebel eines der schönen Häuser. Dort hockte ein Uhu! Ein großes Tier, ganz ruhig, wie es dieses Greifvögel manchmal tun am Tage, dösend, schlafend. Die Frau war ganz aus dem Häuschen und versuchte mit ihrem Smartphone den Vogel in der dritten Etage einzufangen. Ich war skeptisch. “Der ist doch nicht echt, oder?” Die Dame antwortete ein wenig empört, sie wohne hier seit 14 Jahren und gestern sei der Uhu noch nicht da gewesen. Ein Kind kam hinzu und schloss sich der Begeisterung über diese Erscheinung an. Da es mir noch unwahrscheinlicher erschien, so einen Vogel auf eine solche Fassade zu befördern, aus welchem Material aiuch immer, schloss ich mich trotz anhaltender Zweifel der Begeisterung an. Immerhin gibt es in der Nähe ein großes Naturschutzgebiet, warum sollte der Uhu nicht hiierhergeflogen sein?

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Zu Hause war ich begierig, die Fotos daraufhin anzuschauen, vergrößerte den Ausschnitt, verminderte den starken Schatten, den das Abendlicht entstehen ließ, verglich die Aufnahmen und war dann plötzlich ganz sicher.

Wer mag, darf gerne miträtseln, zu welchem Ergebnis ich gekommen bin und warum.

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Attraktives Verblühen

Gerbera aus dem Blumenladen mag ich deshalb nicht, weil sie immer auf Drähte gespießt werden, damit die Blüten oben bleiben, wenn die Stiele weich werden, faulen und nachgeben.

Gerbera im Garten mag ich, weil sie freiwillig und von sich aus die Köpfe auf den kräftigen Stielen wiegen im Wind.

Vor zwei Wochen bekam ich Gerbera geschenkt. Man hatte die Stiele radikal gekürzt und ein kugelförmiges Gesteck aus den Blüten gezaubert. Kein Draht, kein Umknicken, lange Haltbarkeit der Blüten. Die Überraschung kam zum Schluss. Ich konnte erstmals beobachten, wie die Blüten ihren Samen in alle Welt verwehen lassen würden, wären sie nicht im Zimmer eingesperrt.


Schwanzmeisen

Ich habe sie auch schon in größeren Gruppen erlebt, in diesem Winter kommen sie jedoch immer nur zu dritt. Sie sind noch schwerer “einzufangen”, als die Blau- und Kohlmeisen, weil sie noch viel wibbeliger sind. Immer wenn ich das Objektiv gerade scharf gestellt habe, sind sie schon wieder weg. Sie zanken sich nie um das Futter, teilen immer brav, was sie vorfinden.


Niederrheinnebel

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Lerche und Himmel

Heute morgen die Lerche über dem Feld, steigt auf und jubiliert. Wäre mir Gesang gegeben, ich wäre ihr mit der Stimme gefolgt in den Himmel über dem Niederrhein.


Nach dem Ausflug in die Berge weiß ich ihn, erst recht zusammen mit der Lerche, wieder sehr zu schätzen. Ganz hinten stößt er auf die Erde, nichts steht im Weg und versperrt die Aussicht. Die Wolken hängen sich nicht an Gipfeln auf und das Blau reicht bis ganz unten.
Außerdem ist hier viel früher Frühling als weiter oben über Normalnull.


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