Regengarten


Lautbildungen

Singe, wem Gesang gegeben.

So unterschiedlich die verschiedenen Tiere sich äußern, so unterschiedlich schwer ist es auch, sie mit der Kamera einzufangen. Beim Esel war es leicht. Bei der Nachtigall war es ein Zufall, dass sie nahe genug bei mir war und ich die Kamera parat hatte. Sie ist die meiste Zeit verborgen zwischen den Blättern. Ihr Gesang allerdings macht schon von weitem auf sie aufmerksam.

Es ist für mich die reine Freude, zu hören, sie ist wieder da, am gewohnten Standort in Alpen am Freizeitsee. Es muss ihr so gut gefallen haben, dass durch Schnabelpropaganda zwei weitere Nachtigallen ihre Reviere hier einrichteten. So hat man bei der Umrundung des Sees drei mal Gelegenheit, die Triller und einmaligen Melodien dieser eher unscheinbaren Vögel zu vernehmen. Sehr viele Singvögel sind in den Bäumen und im Buschwerk rings um den See zu hören, manche auch zu sehen, Buchfinken, Rotkehlchen, Amseln, Mönchsgrasmücken, Meisen, Lerchen. Die Nachtigall ist sofort herauszuhören, weil unverwechselbar in ihrem Gesang.

Es gibt an diesem durch Kiesbaggerei entstandenen und renaturierten See zwar ein Freizeitbad für die wenigen warmen Tage im Sommer, ein Taucher-Areal, eines für die Windsurfer, die man seltsamerweise nie auf dem Wasser sieht, alles mit hohen Zäunen versehen,  und einen Abschnitt für die Angler ohne Zäune. Bänke und Papierkörbe gibt es nicht. Man läuft etwa 45 Minuten ringsum. Es wäre schön, speziell für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, ein paar Bänke vorzufinden, aufs Wasser zu schauen und die Wasservögel zu beobachten oder eben den Nachtigallen zu lauschen. Niemand ist bereit, zwei oder drei Bänke zu spendieren, weder die ortsansässigen Banken, noch die Firmen, noch die Gemeinde. Ich las, man habe Sorge wegen Vandalismus. Ich glaube, man möchte nicht, dass Bürger einfach nur so sitzen, kosten- und nutzlos.

 


Der Hunger der Wölfe

Der Anlass zum Ausflug nach Anholt in den Bärenpark waren die Biomotten in den Bionüssen. Sie kommen früher oder später, dieses Jahr früher. Ich lagere die Walnüsse nicht mehr im Haus, weil ich die Motten scheue. Den Wildschweinen im Bärenpark macht es nichts aus, sie fressen alles mit. Die Frischlinge können dann gleich das Nüsseknacken lernen.

Wir waren früh genug dort, um die Fütterung des Luchspaares und der Wölfe zu sehen. Ohne Fütterung hält man vergeblich Ausschau nach den Tieren, weil die Gehege so weitläufig sind und Höhlen und Versteckmöglichkeiten haben.

Bei den Wölfen gab es Reh. Bevor es nun Aufregung gibt und Tierschützer sich einschalten,  das Reh war überfahren worden und schon tot. Die Wölfe hatten offensichtlich Hunger, sie strichen in einigem Abstand in den Büschen herum, kamen aber nicht näher an die Futterstelle heran. Der Pfleger im grünen Overall neben seinem weißen Kastenwagen erklärte den wenigen Besuchern, er habe vor ein paar Tagen dem Wolfspaar zwei Junge entwenden müssen, eines sei geblieben. Die jungen Wölfe kommen in andere Rudel. Die Eltern wurden per Blasrohr betäubt, weil sie es sonst kaum zugelassen hätten. Allerdings haben sie sich gemerkt, wer ihnen da zu nahe kam. Erst als der Pfleger samt Auto verschwand, kamen die Wölfe vorsichtig näher, zuerst der Altwolf.

Der Jungwolf versuchte zwar sein Glück, wurde aber sogleich verscheucht. Erst als der Vater gefressen hatte, durfte der Sohn sich dazugesellen. Fell wurde abgerupft und beide Wölfe fraßen augenscheinlich genüsslich vom nicht Alltäglichen.

Die Wölfin strich zwar immer mal mit Blick auf die beiden zwischen den Bäumen herum, legte sich aber schließlich ganz ruhig in den Schatten und wartete. Als die beiden Wölfe fürs erste genug gefressen hatten und sich trollten, konnte auch die Wölfin vom immer noch reichlich Vorhanden ihren Anteil zu sich nehmen.

 

 


Frühlingsnacht in der Stadt

 

Nachtaufnahmen sind nicht meine Stärke. Unbedingt notwendig ist ein Stativ und der Fernauslöser soll auch sehr hilfreich sein, weil man beim Auslösen leicht verwackelt. Ich hatte alles im Auto und die besten Vorsätze. Dann bin ich doch wieder nur mit dem lichtstarken Weitwinkelobjektiv auf der Kamera losgezogen, wohl wissend, wie unprofessionell das ist. Ich mag das Hantieren, Ausrichten, Rauf- und Unterstellen  nicht. Bis ich damit fertig bin, habe ich auf das anvisierte Foto keine Lust mehr. Also lieber aus der freien Hand und später sortieren. Mit so guten Ergebnissen hatte ich selbst nicht gerechnet. Bei ISO 1600 gibt es zwar immer ein leichtes Bildrauschen, aber so schlimm ist es gar nicht, finde ich.

Interessant war, wie anders ich die Stadt wahrnahm, so menschenleer und dunkel bis auf die vielfältigen Beleuchtungen. Nachts ist sie eindeutig schöner.

 


Liebster Award

640 × 571

Dem schwarzen Kormoran verdanke ich die Nominierung zum Liebster Award. Vielen Dank dafür und fürs jahrelange Lesen und Kommentieren. Wie fast immer, wenn man etwas verliehen bekommt oder belobigt wird, gilt es Fragen zu beantworten und Bedingungen zu erfüllen. Für beides eigene ich mich nicht besonders gut. Ich tue mein Möglichstes um mich würdig zu erweisen  Die Bedingungen lauten folgendermaßen:

Gemäß den per C&P in meinen Artikeln geklebten Regeln und der Vorgabe von volxkuechebonn.wordpress.com geht das Ganze so:
Der Leitfaden für den Liebsten-Award
1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger gestellt hat, der dich nominiert hat.
3. Nominiere 2 (bis 11) weitere Blogger für den Liebster Award.
4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel.
6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
7. Das Beitragsbild kannst du optional in deinen Beitrag einfügen
Na denn mal los – 1. verlinkt und: Vielen Dank für die Aufmerksamkeit & Nominierung!

Ich möchte folgende Blogger nominieren:

Lakritze

philipp11

erinnerungsengramme

Die vom Kormoran gestellten Fragen:

1.Warum bloggst Du hier, was treibt Dich an?  Das ist eine gute Frage, die stelle ich mir auch immer wieder. Ursprünglich wollte ich mein nachlassendes Gedächtnis unterstützen und hin und wieder bei mir selber nachgucken, wo ich wann gewesen bin. Es stellte sich heraus, dass ich nicht alleine interessiert war und es schön ist, ab und zu ein Feedback zu bekommen. 
2.Wissen Deine Familie, Freunde, Geschäftspartner dass Du bloggst, wie sind die Reaktionen?  Es wissen nicht sehr viele, nur ein enger, sehr vertrauter Kreis. Ich muss mal fragen, wie sie es finden. 
3.Was macht Dich ärgerlich?  Eigene Fehler.
4.Sind geschriebene Sätze Dein Vergnügen?  Ja, lesen gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen und schreiben fällt mir leichter als sprechen.
5.Wenn Du frei wärst, wohin würdest Du reisen oder wo würdest Du leben?  Wenn ich auf nichts Rücksicht nehmen müsste, reiste ich jeden Frühling  in die spanische Extremadura. Ich bin vernarrt in diese Gegend. Leben würde ich hier wo ich bin.
6.Woraus ziehst Du Deine Inspiration?  Als Augenmensch aus allem, was ich sehe.
7.Was ist Dein Lieblingsgericht / Lieblingsrezept?  Hm, jetzt musste ich lange überlegen, ich habe keines.
8.Nimmst Du an Kochkursen teil?  Nein, nie. Ich koche nicht besonders gerne. Mein Wunsch wäre, ab und zu liebevoll bekocht zu werden. 
9.Was machst Du wenn Du nicht bloggst?  Wenn mir unsere kleine Obstplantage Zeit lässt: Lesen, fotografieren, reisen, wandern, zeichnen, nachdenken.
10.Was darf in Deiner Küche niemals fehlen?  Salz.
11.Wo gehst Du Einkaufen und warum?  Wenn es sich vermeiden lässt, gehe ich nicht einkaufen. Für’s einkaufen ist der Herr des Hauses zuständig.

 

Meine 11 Fragen an die nominierten Blogger:

  1. Was ist Deine liebste Jahreszeit?

2. Sind Dir die Abend- oder die Morgenstunden lieber?

3. Liest Du lange Texte am Bildschirm oder ausgedruckt?

4. Ist für Dich ein Text oder ein Foto aussagestärker?

5. Schreibst Du bei schlechtem Wetter mehr Blogbeiträge?

 

6.  Greifst Du  gelegentlich Anregungen von Bloggern auf?

7. Kochst Du manchmal nach Rezepten von Bloggern.

8. Kannst Du Dir vorstellen, aufs Internet zu verzichten?

9. Probierst Du gerne technische Neuerungen aus?

10. In welches Jahrhundert würdest Du Dich gerne besuchsweise mal begeben?

11. Findest Du solche Art der Befragung lästig?

 

 

 

 


Vollmond im Garten

_Eichhorn

Als der Mond in unseren Garten fiel.


Osterbraten

Als ich ihm versicherte, zu Ostern werden keine Gänse gebraten, führte der frisch verliebte Ganter ein Freudentänzchen auf.

DSC02970

Wenn es unbedingt Geflügel sein soll, empfehle ich die Zucchini-Ente.

Zucchiniente

Schöne Ostertage wünsche ich.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 172 Followern an