Plasencia

Wasserspeier und Rathaus-Kasper

Diese Stadt mit dicken Stadtmauern und wuchtigen Stadttoren, mit gleich zwei Kathedralen, eine alte aus dem 13. Jahrhundert und eine neue aus dem 16. Jahrhundert in einem Bauwerk vereinigt,  erreichten wir um die Mittagszeit. Das ist die beste Gewähr, eine Stadt erst einmal für sich alleine zu haben, was aber auch bedeutet, alles nur von außen anzuschauen. Geöffnet wird erst nach der Siesta.

Auch hier liegen die Ursprünge weit zurück, bei den Ruinen einer keltischen Siedlung. Wieder einmal war es Alfons VII, der diese Stadt von den Mauren befreite. Es wurde weiter gekämpft um diese Stadt, bis Papst Clemens III sie im 13. Jahrhundert zum Bischofssitz erhob, worauf hin mit dem Bau der Kathedrale begonnen wurde. Der alte und der neue Teil, im 16. Jahrhundert begonnen, gehen ineinander über. Da diese Kathedrale unmöglich als Ganzes zu fotografieren ist, habe ich ein paar Elemente herausgesucht.

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Die Stadt hat eine große Zahl alter, sehr gut erhaltener Bauwerke aufzuweisen. Wir mussten nur herumlaufen und kamen an jeder Ecke wieder ins Staunen. Als wir auf der Plaza Mayor anlangten, war die Siesta vorbei und der Platz voller Menschen. Man trifft sich hier, auf einen Pico, auf einen Plausch und geht dann wieder seiner Wege.  Die Gebäude ringsum scheinen aus allen Epochen zu stammen. Sehr gut hat mir das Rathaus gefallen, dort haben sie den Kasper gut sichtbar  a u ß e n  platziert, anders als hierzulande. Ich lasse mich über die Bedeutung der Rathaus-Figur gerne eines Besseren belehren.

Die Stimmung auf dieser Plaza mit den vielen Cafés und den Ruhebänken mitten darauf, dem Brunnen und den vielen Kindern wird mir im Gedächtnis bleiben. Hier trafen sich alle zum Plausch, blieben eine Weile und gingen dann wieder ihrem Tagewerk nach. Nur das Polizeiauto durfte den Platz befahren.

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4 Kommentare on “Plasencia”

  1. hyke sagt:

    so einen Rathaus“ Kasper“ habe ich noch nie gesehen.Er hält sich an der Säule fest, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ihm schwindelig ist. Eher umklammert er sie liebevoll. wieder mal ein Sehnsuchtsbeitrag, liebe Karu.

  2. lakritze sagt:

    Ja, der Kasper steht da recht souverän, mit den Fersen in der Luft …
    Und die Wasserspeier sind klasse! Sieht das nur so aus, oder speien sie tatsächlich gen Himmel –?

  3. karu02 sagt:

    Das dürften die wahrscherinlich nicht. Sie sind mit extremem Zoom von unten aufgenommen, daher wirkt das so.

  4. […] einem ganzen Tag Regen, der uns zeigte, dass auch die alten Mauern der  Städte Plasencia und Cáceres bei solchem Wetter nicht wesentlich  attraktiver sind, als das Berliner Tor in […]


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